Unsere Gruppe

Wer wir sind:

Wir, die Selbsthilfegruppe Bad Kreuznach 2, sind eine lustige Gruppe und würden uns über Zuwachs sehr freuen. Bei uns sind sowohl Betroffene als auch deren Angehörige herzlich willkommen. Gerne geben wir ihnen persönliche Ratschläge und Hilfestellungen, sowohl für neu Erkrankte als auch für „alte Hasen“.
In Bad Kreuznach gibt es zwei Selbsthilfegruppen. In unserer Gruppe sind momentan alle „weniger schwer“ eingeschränkt.

In der Gruppe Bad Kreuznach 1 sind die „schwerer“ eingeschränkt Betroffenen, bis hin zum Rollstuhlfahrer. Bei Interesse an dieser Gruppe wenden Sie sich bitte an  Michaela Burkhalter (Tel.: 06753/2372)

Was wir tun:

Wir treffen uns zum gemeinsamen Austausch. Regelmäßig gibt es gemütliche Spielabende oder gemeinsame  Ausflüge.

Wo wir uns treffen:

Psychosomatische Fachklinik
St. Franziska-Stift
Franziska-Puricelli-Str. 3
55543 Bad Kreuznach
Raum: 10

Parkplatz steht vor dem Haus zur Verfügung.

Anfahrt geht auch von der Rheingrafenstraße über den Patienten/Mitarbeiterparkplatz.

Bei Interesse können sie uns auch anrufen.

  • Peter Medinger             0160-99166126         aus Guldental
  • Cristine Berlandy         0170-3561086           aus Seibersbach
  • Karin Busser                   0671-46916                 aus Bad Kreuznach

Was wir gemacht haben:

Informationen ausgetauscht, Spiele gespielt, die Geschicklichkeit gefördert und das Denkvermögen angekurbelt haben. Und genauso wichtig:  geselliges Beisammensein.

Was euch interessieren könnte:

Sensibilitäts-, Seh- und motorische Störungen sind die häufigsten Symptome zu Beginn einer Multiplen Sklerose

Eine aktuelle Auswertung des MS-Registers der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft, Bundesverband e.V. zeigt…

…dass 61,4 Prozent der befragten MS-Erkrankten in Deutschland zu Beginn ihrer MS-Erkrankung an Sensibilitätsstörungen litten. Bei 39,2 Prozent der MS-Patienten äußerte sich die Erkrankung erstmals in einer Visusstörung (Sehstörung, Verschwommensehen), bei 38,8 Prozent der Patienten trat als frühes Symptom eine Motorische Störung in Form von Schwäche oder Lähmungen auf.

Eine Kleinhirnstörung, die sich bspw. in Koordinations- und Feinmotorikstörungen oder unkontrollierbarem Zittern äußert, lag bei 21,2 Prozent der Neuerkrankten vor. Bei 20,7 Prozent kam es zu Einschränkungen der Hirnstammfunktionen bspw. in Form von Doppelbildern, einer Hörminderung, Gefühlsstörungen oder Lähmungen des Gesichts sowie Sprach- und Schluckstörungen.

Symptome, die im weiteren Krankheitsverlauf häufig von zunehmender Bedeutung sind, wie zum Beispiel eine erhöhte Erschöpfbarkeit oder Blasenstörungen, zeigten sich zu Beginn der MS-Erkrankung hingegen seltener.

Über das MS-Register

Schätzungen zufolge leben in Deutschland mehr als 240.000 MS-Erkrankte. Verlässliche Daten zur Prävalenz (Häufigkeit) der Erkrankung lagen lange nicht vor. Auch Fragen zur Versorgung, wie zum Beispiel die Anwendung verschiedener Therapieformen bei MS-Patienten waren nur ansatzweise bekannt. Um standardisierte Daten über die Versorgungssituation innerhalb Deutschlands und den Einfluss der Erkrankung auf die Berufs- und Arbeitswelt zu erhalten, initiierte die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft, Bundesverband e.V. im Jahre 2001 den Aufbau eines MS-Registers. Mittlerweile beteiligen sich über 180 MS-Zentren an der Dokumentation mit einem jährlichen Umfang von bis zu 30.000 Datensätzen. (Stand: 11.04.2018) Der DMSG-Bundesverband gewährt in der „Grafik des Monats“ Einblick in aktuelle Zahlen rund um die Erkrankung Multiple Sklerose. Mehr

  • Mehr über das MS-Register der DMSG, Bundesverband e.V. erfahren Sie hier
  • Sie haben die Diagnose MS erhalten? Informationen und Hilfe finden Sie hier

Quelle: msfp, DMSG-Bundesverband

Redaktion: DMSG Bundesverband e.V. – 17.09.2018